BaRoS - Bayreuth Reports on Strategy
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Erhebung Mittelständische Zeitarbeit 2010
(2010)
- Der Markt für Personaldienstleistungen zählt zu den am stärksten wachsenden Branchen in Deutschland. Während Entleihunternehmen und Zeitarbeitnehmer Gegenstand vieler Untersuchungen sind, wurden die Personaldienstleister selbst bislang kaum betrachtet. Der vorliegende Bericht ist Ergebnis einer Befragung von 346 Filialen deutscher Zeitarbeitsunternehmen aus dem Frühjahr 2010. Praxisnah werden Strukturmerkmale von Verleihunternehmen und mögliche Erfolgsfaktoren aufgezeigt.
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Innovationsprozesse in der Supply Chain - Ergebnisbericht der empirischen Studie
(2009)
- Nachhaltig effizient sind Unternehmen zumeist nur dann, wenn sie über ausreichend Innovationskraft verfügen. Innovativität ist an bestimmte organisationale Bedingungen geknüpft. Diese herauszuarbeiten ist Ziel des Projekts „Innovationsprozesse in der Supply Chain“. Innovationsfördernde Faktoren sind insbesondere eine zielorientierte Innovationsstrategie, deren bewusste, sogenannte „deliberat“ geplante, Anwendung und ein innovationsfreundliches Unternehmensklima. Auch strategisch ausgerichtete Kooperationsaktivitäten helfen Unternehmen, ihre Innovationskraft zu steigern. Jene Strategien (Innovationsstrategie, Kooperationsstrategie) wirken jedoch vor allem vermittelt auf den Innovationserfolg über eine entsprechende Innovations-bzw. Kooperationsorientierung, einen deliberaten Planungsstil sowie eine transparente Darstellung der Kooperationsaktivitäten. Unternehmensgröße und Umsatzhöhe beeinflussen das Ausmaß, in dem die genannten Faktoren erfolgsrelevant sind.
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Qualifizierung in der Zeitarbeit - Defizite, Rahmenbedingungen und Handlungsempfehlungen im Lichte empirischer Untersuchungen
(2011)
- Mitarbeiterqualifizierung ist schon lange ein zentrales Thema für Unternehmen. Mehr und mehr, aber immer noch zu wenig, entdeckt dies auch die Zeitarbeitsbranche. Obwohl Qualifizierung für Zeitarbeitnehmer Verleihfirmen einen deutlichen Nutzen bringt, besitzen Zeitarbeitsnehmer gegenüber Normalbeschäftigten immer noch wesentlich schlechtere Qualifizierungschancen. Dieser Beitrag zeigt anhand der Analyse bestehender empirischer Untersuchungen die Ursachen dafür auf. Dabei kristallisieren sich spezifische strukturelle Rahmenbedingungen sowie unklare Kosten-Nutzenzuordnungen in der Zeitarbeitsbranche heraus. Der Beitrag erarbeitet für Tarifpartner, Gesetzgeber und Unternehmen Möglichkeiten, diese Situation zu verbessern. Dazu werden Regelungen, finanzielle Anreize und Kooperationsansätze vorgeschlagen.
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Überlegungen und Konzepte eines Produktivitätsindexes für Krankenhäuser
(2011)
- Neben dem moralischen Zwang aus dem Gebot der Menschlichkeit erleben die Dienstleister des Gesundheitsbereiches eine weitere Notwendigkeit der Sicherung hoher Qualität und Produktivität. Geöffnete Märkte, sich wandelnde Rahmenbedingungen wie ein entgeltorientiertes Vergütungssystem und sich dadurch verändernde Marktdynamiken erhöhen den Druck, unter dem Diktat sinkenden Kosten eine gleichbleibende, ja sogar steigende Qualität der medizinischen Versorgung sicherzustellen. Der Produktivität kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Doch nicht die Steigerung eben dieser soll Thema sein; Ziel dieser Abfassung ist vielmehr, eine Einordnung und einen Überblick über Konzepte zur Messung der Produktivität im Krankenhaus zu geben. Dabei wird auf die Herleitung zur Bildung eines Produktivitätsindexes hingearbeitet. Dieser muss sowohl weiche als auch harte Faktoren medizinischer Dienstleistungen erfassen. Das dabei erarbeitete Konzept wird diesem Anspruch insofern gerecht, als dass ein Ansatz formuliert wird, der in der Lage ist, auf theoretische Weise Qualität und Produktivität im Krankenhaus zu operationalisieren und damit mess- und vergleichbar zu machen. Denn erst, wenn Prozesse messbar sind, können sie, z.B. durch ein in- bzw. externes Benchmarking, verglichen werden. Dazu werden Kennzahlen entwickelt, die in einem entsprechenden Index zusammengefasst werden und damit in der Lage sind, umfassend über Qualität und Produktivität eines Prozesses im Krankenhaus Auskunft zu geben. Des Weiteren werden Limitationen des Modells aufgezeigt und Ideen und Ansätze, die der Weiterentwicklung des Konzeptes dienen, diskutiert.
