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Forschungsinstitut Musiktheater (FIMT)

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  • 2012 (12)
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Show/Hide Abstract Chaos in the Cosmos: The Play of Contradictions in the Music of Katamari Damacy (2011)
Steven B. Reale
Auf den ersten Blick ist Katamari Damacy (Namco, 2004) ein simples und heiteres Computerspiel. Dennoch steckt es voller thematischer Verwicklungen und Komplikationen, die eine Reihe von ethischen und ästhetischen Fragen aufwerfen, beispielsweise die Beziehung von Kindheit und Schrecken, zwischen Vater und Sohn sowie von digital und analog; darüber hinaus werden all die Verwicklungen, die diese Paarungen bestimmen, geschickt von der Musik des Spiels unterstrichen. Der Artikel spürt einem musikalischen Thema nach, welches als idee fixe des Spiels fungiert und im Verlauf mehrerer Levels des Spiels musikalisch umgestaltet wird. Weil die Musik das Potenzial besitzt die Spielerperformance zu beeinflussen, kann selbst non-diegetische, nicht-dynamische Computerspielmusik tiefgreifend andere Funktionen haben als non-diegetische Filmmusik.
Show/Hide Abstract Daniela Schulz, Wenn die Musik spielt... Der deutsche Schlagerfilm der 1950er bis 1970er Jahre, Bielefeld: Transcript 2012 (2012)
Hans J. Wulff
In vielen Geschichten des deutschen Films steht der Schlagerfilm als lebendiger Beweis für das Zurücktreten jedweden ästhetischen Anspruchs, den Film erfüllen könnte. Stattdessen trete ein flaches Unterhaltungskonzept in den Vordergrund, durchsetzt mit restaurativen Elementen, ablenkend von den Realitäten der Zeit, eskapistischen Neigungen eines kleinbürgerlichen Publikums Vorschub leistend. Es besteht allerdings kein Zweifel daran, dass der Schlagerfilm eines der größten und erfolgreichsten Genres der deutschen Filmproduktion der 1950er bis Mitte der 1970er Jahre gewesen ist. Und doch ist eine Untersuchung des mehrere hundert Filme umfassenden Korpus bis heute ausgeblieben1. Schulz' Kölner Dissertation aus dem Jahre 2011 betritt also Neuland, allein der Mut, sich der so missachteten Gattung anzunehmen, verdient Respekt.
Show/Hide Abstract David Lynch – Dark Splendor. Raum Bilder Klang, hrg. von Werner Spies, Ostfildern 2009; See this Sound. Versprechungen von Bild und Ton, hrg. von Cosima Rainer, Stella Rollig, Dieter Daniels, Manuela Ammer und vom Kunstmuseum Linz, Köln 2009. (2010)
Sarah Mauksch
Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um die Vorstellung und Bewertung der Ausstellungkataloge "David Lynch - Dark Splendor. Raum Bilder Klang" sowie "See this Sound. Versprechungen von Bild und Ton".
Show/Hide Abstract Der Fliegende Holländer in der Inszenierung von Christoph Schlingensief, Manaus 2007. Eine Annäherung anhand von Dokumenten, Aufzeichnungen und Gesprächen mit Mitarbeitern (2012)
Anna-Catharina Gebbers
Folgende Betrachtung von Christoph Schlingensiefs Inszenierung von Der Fliegende Holländer 2007 in Manaus basiert sowohl auf der Sichtung einer filmischen Dokumentation der Aufführung und filmischen und textbasierten Zusatzmaterialien als auch auf Interviews mit direkt beteiligten Mitgliedern aus dem Team von Christoph Schlingensief. Damit wird einerseits der grundsätzlichen Problematik von Aufführungsanalysen und zum anderen Schlingensiefs vielschichtigem Vorgehen Rechnung getragen. Diese Herangehensweise kommt, so meine These, der Christoph Schlingensiefs Arbeitsweise näher als der Versuch einer kongruenten Nacherzählung, die alle Unterschiede zum Wohle einer zusammenführenden Betrachtung verschleift: Auch Schlingensiefs Inszenierungen waren auf eine Zersplitterung der Perspektive angelegt – ermöglicht durch ein oftmals sehr präzises Skript, das verschiedenste Inszenierungselemente und ortspezifische Charakteristika gleichwertig zum Einsatz brachte.
Show/Hide Abstract Die doppelte Triade: Wotan - Loge - Erda/Wagner - Freud - Butler (2012)
Simone Fohr-Manthey
Dieser Aufsatz unterzieht Richard Wagners Rheingold einer Relektüre, die sich auf die darin enthaltenen Momente moderner Konzepte hin-sichtlich Inhalt und Handhabung der gesanglichen Disposition konzentriert. Diese sind, erstens, die Destabilisierung des Ich-Begriffes und, zweitens, Freuds Konzept der drei Instanzen (Ich, Es und Über-Ich) die das Selbst beherrschen. Einen dritten Schwerpunkt macht Wagners Idee eines androgynen Systems jenseits des Dualismus von Männlichkeit/Weiblichkeit aus, wie es von Judith Butler beschrieben wird. Eine Analyse der dramatischen Funktion und Gesangspartien – in Hinblick auf die oben genannten Prämissen – der Charaktere Wotan, Loge und Erda soll dabei aufzeigen, ob und wie Richard Wagner, ein Musikdramatiker des 19. Jahrhunderts, als Protomodernist und somit als Wegbereiter der Moderne gewertet werden kann.
Show/Hide Abstract Editorial 2012/3: Über Wagner (2012)
Anno Mungen
Das Jahr 2013 wird musikalisch ganz im Zeichen Richard Wagners stehen. Die Klassikbranche, die Feuilletons und die Wissenschaft feiern dann den 200. Geburtstag des Bayreuther Meisters. Unser vorliegendes Heft dürfte eine der ersten Publikationen sein, die sich mit Wagner im Kontext dieses Jubiläums beschäftigt. Viele weitere werden folgen. Dieses Heft ist Teil der Initiative www2013:(WagnerWorldWide 2013), die von Thurnau ihren Ausgang nahm: Mit der Ringvorlesung, die an der Universität Bayreuth im Wintersemester 2011/2012 stattgefunden hat, wird die Stafette im Juni über Shanghai (China) nach Bern (Schweiz), dann zur University of South Carolina in Columbia (South Carolina, USA) und schließlich, im Dezember 2013, wieder zurück nach Thurnau weitergereicht.
Show/Hide Abstract Editorial 2012/4: Ars acustica – Audio Art – Klangkunst (2012)
Sarah Mauksch Wolf-Dieter Ernst
Während der Beschäftigung mit den Texten aus der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift formulierten sich einige Fragen stetig neu: Wie beispielsweise lassen sich die Begriffe der Ars acustica, Audio Art und Klangkunst voneinander trennen? Worin liegen ihre Überschneidungen und welche Synergieeffekte werden durch die Kombination der wesentlichen Bestandteile – nämlich bildnerisch-künstlerischer und akustischer Elemente – in den entsprechen den Kunstwerken erzeugt? In welchem Verhältnis steht Werk und Aufführung, wenn die Entgrenzung der Künste Programm wird?
Show/Hide Abstract Editorial zu 2011/2: Musik spielen – Computerspiele und Musik (2011)
Melanie Fritsch
Einleitendes Editorial von Melanie Fritsch zur zweiten Ausgabe von ACT - Zeitschrift für Musik & Performance unter dem Thema "Musik spielen - Computerspiele und Musik"
Show/Hide Abstract Editorial zu Heft 1 von "ACT - Zeitschrift für Musik und Performance". (2010)
Anno Mungen Knut Holtsträter
Beim vorliegenden Text handelt es sich um das Editorial zur ersten Ausgabe der Zeitschrift "ACT - Zeitschrift für Musik und Performance".
Show/Hide Abstract Feste – Opern – Prozessionen, hrg. von Katharina Hottmann und Christine Siegert, Hildesheim: Olms 2008 (Jahrbuch Musik und Gender, hrg. vom Forschungsinstitut Musik und Gender und der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der GfM, Bd. 1). (2010)
Sarah Manthey
Der vorliegende Text bespricht den Sammelband "Feste – Opern – Prozessionen", der im Rahmen des Jahrbuchs für Musik und Gender veröffentlicht wurde.

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