Forschungsinstitut Musiktheater (FIMT)
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Rapporti tra opera e fruitore nelle origini dell’installazione sonora (1900–1966)
(2012)
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Giacomo Albert
- One feature that defines sound installation as a genre is the participation of the user. Upon entering the space of a work, the user assumes an active role. Thereby the work takes on a theatrical and formative dimension: an art initially defined through space reveals its temporality. This essay analyzes the theatrical dimension, that is, the "modal structure," of works up to 1967, the first period of the sound installation genre. Both interactive and non-interactive works are considered. The analysis shows various models of theatricality for the first years of the genre, during which a diversity of origins and genealogy is reflected. What is common to these experiments is that they seek to involve the viewers, a strategy whose roots lie in the aesthetics and experiments of the first half of the twentieth century, but which since 1955 has become conspicuous.
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Gebiete und Karten der neuen Musik erfahren. Über das Klangkunstprojekt sounding D
(2012)
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Barbara Barthelmes
- sounding D ist ein Klangkunstprojekt, das 2010 vom Netzwerk Neue Musik realisiert wurde. Die Arbeit zeichnet sich durch ihren speziellen Charakter von Ortsbestimmtheit aus. Der Klangzug sounding D, angelehnt an John Cages Il treno (1978), fuhr zwei Wochen durch Deutschland und richtete an 15 Stationen Zwischenstopps ein. In jedem Ort, dem per se eine individuelle Klanglichkeit anhaftet, wurden zahlreiche Klangkunstarbeiten oder Musikperformances organisiert. Die im Inneren des Zuges befindliche Klanginstallation Outside In (Blue) von Robin Minard und der während der Fahrt topografisch erschlossene Raum Deutschlands riefen spannende Wechselbeziehungen hervor. Das Ergebnis ist eine Kartografie der zeitgenössischen Musikszene in Deutschland.
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Richard Wagner, Louis de Fourcaud, and a Path for French Opera in the 1880s
(2012)
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Marie-Hélène Benoit-Otis
- In a much-quoted interview with Richard Wagner conducted by the French critic Louis de Fourcaud in 1879, and published in different versions in 1880, 1884, and 1886, the composer allegedly advised the French to write operas drawing on their own legendary sources. Contemporary works such as d’Indy’s Fervaal, Chausson’s Le Roi Arthus, and Massenet’s Esclarmonde suggest that Fourcaud’s interview did indeed have a profound impact on the Wagnerian movement in France. However, a close examination of the sources reveals that his text owes much less to Wagner than scholars have previously assumed: in fact, evidence suggests that the most important part of the interview (that is, the advice to French composers) was added by Fourcaud himself after Wagner’s death.
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Thematic Unity Across a Video Game Series
(2011)
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Jason Brame
- Composer Koji Kondo’s music for both Super Mario Bros. (Nintendo, 1984) and The Legend of Zelda (Nintendo, 1986) is among the most recognized video game music ever written. Through the use of motivic and prolongational analysis, this article demonstrates how Kondo created a unity across the entire Zelda franchise, while making each game’s score unique by examining one musical element, the overworld theme, from each of the main entries in the Zelda series. Schenkerian analysis is used to identify structural and motivic relationships between the various themes. This article concludes with an examination of semiotic implications of this analysis and its impact on other aspects of the Zelda series and game music analysis as a whole.
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Silent Sound Art: Performing the Unheard
(2012)
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Elen Flügge
- This article is a reflection on silent sound art, exemplified here by the works of Peter Ablinger and Akio Suzuki, in the context of a partially historical con-sideration of the participatory subject in Installation Art, with a primary focus on artistic movements and selected works from the late 1950s to the early 1970s by John Cage, George Brecht, and La Monte Young.
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Die doppelte Triade: Wotan - Loge - Erda/Wagner - Freud - Butler
(2012)
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Simone Fohr-Manthey
- Dieser Aufsatz unterzieht Richard Wagners Rheingold einer Relektüre, die sich auf die darin enthaltenen Momente moderner Konzepte hin-sichtlich Inhalt und Handhabung der gesanglichen Disposition konzentriert. Diese sind, erstens, die Destabilisierung des Ich-Begriffes und, zweitens, Freuds Konzept der drei Instanzen (Ich, Es und Über-Ich) die das Selbst beherrschen. Einen dritten Schwerpunkt macht Wagners Idee eines androgynen Systems jenseits des Dualismus von Männlichkeit/Weiblichkeit aus, wie es von Judith Butler beschrieben wird. Eine Analyse der dramatischen Funktion und Gesangspartien – in Hinblick auf die oben genannten Prämissen – der Charaktere Wotan, Loge und Erda soll dabei aufzeigen, ob und wie Richard Wagner, ein Musikdramatiker des 19. Jahrhunderts, als Protomodernist und somit als Wegbereiter der Moderne gewertet werden kann.
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Editorial zu 2011/2: Musik spielen – Computerspiele und Musik
(2011)
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Melanie Fritsch
- Einleitendes Editorial von Melanie Fritsch zur zweiten Ausgabe von ACT - Zeitschrift für Musik & Performance unter dem Thema "Musik spielen - Computerspiele und Musik"
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Der Fliegende Holländer in der Inszenierung von Christoph Schlingensief, Manaus 2007. Eine Annäherung anhand von Dokumenten, Aufzeichnungen und Gesprächen mit Mitarbeitern
(2012)
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Anna-Catharina Gebbers
- Folgende Betrachtung von Christoph Schlingensiefs Inszenierung von Der Fliegende Holländer 2007 in Manaus basiert sowohl auf der Sichtung einer filmischen Dokumentation der Aufführung und filmischen und textbasierten Zusatzmaterialien als auch auf Interviews mit direkt beteiligten Mitgliedern aus dem Team von Christoph Schlingensief. Damit wird einerseits der grundsätzlichen Problematik von Aufführungsanalysen und zum anderen Schlingensiefs vielschichtigem Vorgehen Rechnung getragen. Diese Herangehensweise kommt, so meine These, der Christoph Schlingensiefs Arbeitsweise näher als der Versuch einer kongruenten Nacherzählung, die alle Unterschiede zum Wohle einer zusammenführenden Betrachtung verschleift: Auch Schlingensiefs Inszenierungen waren auf eine Zersplitterung der Perspektive angelegt – ermöglicht durch ein oftmals sehr präzises Skript, das verschiedenste Inszenierungselemente und ortspezifische Charakteristika gleichwertig zum Einsatz brachte.
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The Watermill Center. A Laboratory for Performance. Robert Wilson's Legacy, hrg. von José Enrique Macián, Sue Jane Stoker und Jörn Weisbrodt, Stuttgart: Daco 2012.
(2012)
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Ulrike Hartung
- Robert Wilson ist ein Theaterkünstler, der etwas geschafft hat, was eine Seltenheit in der Welt des Theaters ist: Er ist – und das lässt sich ohne Übertreibung konstatieren – ein internationaler Superstar, der nicht nur weltweit bekannt ist, sondern der es darüber hinaus vermag, sowohl eine breite Masse an Theaterpublikum zu bedienen als auch ein ebenso weites Feld an wissenschaftlicher Diskussion anzuregen. Wer es sich als Intendant finanziell erlauben kann, Robert Wilson und sein Team – keine seiner Arbeiten wäre denkbar ohne die Unterstützung seiner ihm treu ergebenen Mitarbeiter – für eine Produktion oder auch nur ein Gastspiel zu engagieren, kann davon ausgehen, dass er, zumindest was diese Vorstellungsabende angeht, keine Probleme mit der Auslastung haben wird. [...]
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Malte Friedrich, Urbane Klänge. Popmusik und Imagination der Stadt, Bielefeld: Transcript 2010
(2011)
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Dominic Larue
- Rezension zu: Malte Friedrich, Urbane Klänge. Popmusik und Imagination der Stadt, Bielefeld: Transcript 2010