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Einsatz von Risikomanagement bei der Steuerung von Grid-Systemen - Eine Analyse von Versicherungen anhand einer simulierten Grid-Ökonomie
(2008)
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Werner Streitberger
- In Unternehmen hat sich der Einsatz von rechenintensiver Informationstechnologie (IT) bereits für den Geschäftsbetrieb als unverzichtbar erwiesen, um Geschäftsprozesse besser auszurichten und neue Geschäftslösungen mit größerer Flexibilität und Geschwindigkeit bereitzustellen. Dieser Situation gegenüber stehen die Kosten für die Anschaffung, den Betrieb und die Wartung der IT. Diese Kosten rechtfertigen jedoch nur selten die vollständige Abdeckung des potenziellen, maximal erwarteten Bedarfs von Software und Ressourcen wie Speicher- und Rechenleistung. So müssen Unternehmen neben Effizienz- und Geschwindigkeitsverbesserungen auch Kosteneinsparungen für ihre Infrastruktur realisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Grid-Computing kann hierzu der nächste Schritt sein, IT-Dienste zu verbessern und bestehende Kapazitäten besser auszulasten. Das hinter dem Begriff Grid-Computing stehende Konzept beschreibt verschiedene Lösungsansätze zur Umsetzung eines dynamischen Bezugs von IT-Ressourcen und Diensten innerhalb eines Unternehmens und über Unternehmensgrenzen hinweg. Im Grid- Computing-Paradigma werden Informationen auf Rechnern im Internet gespeichert, diese werden dann den Benutzern auf Anforderung durch Dienstleister zur Verfügung gestellt. Jedoch gehen mit dem Einsatz von Grid-Computing-Systemen technische Risiken einher, deren Ursachen meist auf fehlerhafte Kommunikation und/oder auf den Ausfall von Ressourcen eines Standorts zurückzuführen sind. Dies schränkt die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Systeme ein und erfordert den Einsatz von Verfahren zur Behandlung dieser Risiken, da die Benutzer zuverlässige Ressourcen von einem Grid-Computing-System erwarten. In den Wirtschaftswissenschaften sind verschiedene Verfahren bekannt, mit denen Risiken bewältigt werden können. Diese Aufgabe übernehmen häufig Versicherungen als Instrument, um ein bestimmtes Risiko zu transferieren. Versicherungen folgen dem Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme: Viele zahlen einen Versicherungsbetrag in den Geldtopf der Versicherung ein, um beim Eintreten des Versicherungsfalls aus diesem Geldtopf einen Schadensausgleich zu erhalten. Für den Konsumenten von Grid-Diensten bietet die Versicherung den Vorteil, dass sie neben der monetären Kompensation eines Schadens als Kompensationsleistung auch Ersatzressourcen vermitteln kann. In letzerem Fall werden Ressourcen zur Kompensation vorgehalten und im Schadensfall bereitgestellt, die die Ausführung des Dienstes übernehmen und so zu einer erhöhten Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Grid-Systeme beitragen. Die Arbeit identifiziert technische und ökonomische Risiken in Grid-Computing-Systemen und untersucht sie hinsichtlich ihrer Versicherbarkeit. Anforderungen an die Versicherung für Grid-Systeme werden abgeleitet und ein Prämienberechnungsmodell aus der Kraftfahrzeugversicherung ausgewählt und an Grid-Systeme angepasst. Die Umsetzung der Grid-Versicherung in ein rechnergestütztes Simulationsmodell erfolgt mithilfe von Multi-Agenten-Technologie mit der ein elektronischer Marktplatz zum Handel von Grid-Ressourcen simuliert wird. Die Versicherung wird mit gridspezifischen Performanzkennzahlen und Metriken der Versicherungsökonomie evaluiert. Die in dieser Arbeit durchgeführten Simulationen zeigen, dass die Einführung einer Versicherung einen nachweislichen Einfluss auf die analysierten technischen und ökonomischen Kennzahlen haben und eine Verbesserung der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der untersuchten Utility-Grid-Systeme erwarten lassen. Ressourcenkonsumenten haben bei der Festlegung ihrer Strategie zur Behandlung der technischen Risiken einen flexiblen Ansatz zur Verfügung, den sie in ihrer Risikomanagementstrategie berücksichtigen können. Der Risikotransfer auf eine Grid-Versicherung bietet den Ressourcenkonsumenten die Möglichkeit, ihre Risikokosten im Vergleich zu einer Redundanzstrategie zu senken. Aus Sicht der Versicherungswirtschaft besteht die Möglichkeit neue Versicherungstarife im Bereich von Grid-Systemen anzubieten und damit ihr Angebot an Versicherungstarifen zu erweitern.
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Entwicklung und Überprüfung eines Kontingenzmodells der kulturbewussten Mitarbeiterführung - Eine Führungsanleitung für deutsche Führungskräfte in interkulturellen Führungssituationen
(2008)
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Anne Karin Klein
- Die fortschreitende Globalisierung der Weltwirtschaft und Internationalisierung des Managements bringen eine steigende Migration der Weltbevölkerung mit sich. Der dadurch entstehende Multikulturismus und die hohe Diversität der Arbeitskräfte stellen neue Anforderungen an die Führung von Mitarbeitern. Mehr und mehr müssen interkulturelle Aspekte bei der Mitarbeiterführung berücksichtigt werden. Deutsche Führungskräfte werden nicht mehr nur im Ausland im Rahmen von zeitlich begrenzten Auslandsentsendungen mit anderskulturellen Mitarbeitern konfrontiert, sondern auch im Inland gehören interkulturelle Führungssituationen inzwischen zur Tagesordnung. Interkulturelle Führungssituationen stellen im Inland wie im Ausland eine besondere Herausforderung für Führungskräfte dar. Unterschiedliche kulturelle Werte sind häufig mit unterschiedlichen Erwartungen an das Führungshandeln verbunden. Auf Seiten der Führungskräfte fehlt oftmals eine Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede. Um kulturell bedingte Missverständnisse zwischen Führungskraft und Mitarbeiter zu vermeiden und eine erfolgreiche interkulturelle Führung zu gewährleisten, sollten die betroffenen Führungskräfte speziell auf interkulturelle Führungssituationen vorbereitet werden. Bisher fehlten noch Erkenntnisse zur Anwendbarkeit bestehender monokultureller Führungsmodelle in interkulturellen Führungssituationen. Auch die Untersuchung von interkulturellen Führungssituationen im Heimatland der Führungskraft wurde bisher vernachlässigt. Mit diesem Forschungsprojekt konnte ein wesentlicher Beitrag zur Beseitigung der genannten Forschungsdefizite geleistet werden. Anhand von 105 qualitativen Interviews mit deutschen interkulturell erfahrenen Führungskräften einer international tätigen Unternehmensberatung konnten zwei separate Kontingenzmodelle der kulturbewussten Mitarbeiterführung entwickelt werden. Beide Modelle können von deutschen Führungskräften in interkulturellen Führungssituationen, unabhängig von dem Ort der Führungssituation und der Kultur des Mitarbeiters, genutzt werden. Die entwickelten Kontingenzmodelle der kulturbewussten Mitarbeiterführung stellen Anleitungen zu situationsgerechtem interkulturellem Führungshandeln dar. Um den Erfolg in interkulturellen Führungssituationen sicherzustellen, sollten sich interkulturell tätige Führungskräfte an diesen Modellen orientieren. Auch bei der Auswahl und der Entwicklung der Führungskräfte sollten die Kontingenzmodelle der kulturbewussten Mitarbeiterführung Berücksichtigung finden.
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Menschliches Verhalten in elektronischen Märkten
(2008)
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Matthias Söllner
- Diese Arbeit betrachtet menschliches Verhalten auf elektronischen Märkten. In diesem Zusammenhang wurden zwei Experimente durchgeführt, die das Auction Fever in Holländischen Auktionen sowie das menschliche Risikoverhalten im sehr hohen Wahrscheinlichkeitsbereich näher untersuchen. Im Experiment zum menschlichen Risikoverhalten wurde speziell die Bewertung hoher Gewinnwahrscheinlichkeiten durch die Teilnehmer untersucht. Hinsichtlich des Auction Fever wurde ein Referenzexperiment beschrieben, kritisiert und auf Basis dieser Kritik ein Folgeexperiment durchgeführt. Hierbei wurde beobachtet, dass Menschen ein vorher gesetztes Limit nicht konstant unterbieten sondern auch teilweise überbieten. Es wurden außerdem Einflussfaktoren für diesen emotionalen Effekt erarbeitet.
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Multiple Criteria Decision Making in Application Layer Networks
(2008)
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Frank Schneider
- This work is concerned with the conduct of MCDM by intelligent agents trading commodities in ALNs. These agents consider trustworthiness in their course of negotiation and select offers with respect to product price and seller reputation.
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Grid Computing in Small and Medium-Sized Enterprises: An Exploratory Study of Corporate Attitudes towards Economic and Security-Related Issues
(2008)
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Joachim Westhoff
- As Grid computing commenced in the scientific sector, it slowly enters the commercial environment. Although it proposes interesting features for horizontal integration of hardware and resource sharing, businesses slowly implement Intragrids in their companies. Open Grid markets are yet not deployed.
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Zur Problematik generationengerechten Verhaltens aus Sicht der Neuen Politischen Ökonomik am Beispiel der gesetzlichen Krankenversicherung
(2008)
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Florian Dominick
- In den letzten Jahren hat sich in Deutschland die gesellschaftspolitische Diskussion über die Finanzierbarkeit der Sozialversicherungssysteme zunehmend verschärft. Der Autor stellte sich in Hinblick auf die Finanzierungsprobleme für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) daher die Forschungsfrage, ob in einer marktwirtschaftlichen Ordnung Generationengerechtigkeit umgesetzt wird bzw. wer von ihrer Umsetzung einen Nutzen hat. Zunächst wird auf Grundlage der Theorie der Neuen Politischen Ökonomik betrachtet, ob und in welchem Maße das aktuelle System der gesetzlichen Krankenversicherung generationenungerecht ist. Dann blickt der Verfasser auf finanziell gerechtere Alternativen und untersucht dabei das "Bayreuther Versichertenmodell". Wenn das Alternativkonzept nachweisbar generationengerechter ist als der Status quo, folgt unmittelbar die Anschlussfrage, warum kein Systemwechsel von der aktuellen GKV hin zu einem generationengerechteren Modell erfolgt.
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Missbrauch und Schutz von Software - Eine theoretische und empirische Untersuchung aus Sicht der Neuen Institutionenökonomik
(2008)
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Joachim Martin Keller
- Die Softwarebranche beklagt sich über durch Raubkopien verursachte Schäden in Höhe von mehreren Miliarden Euro. In diesem Zusammenhang wird oft die Forderung laut, das Internet müsse besser überwacht werden, um die zunehmende Verbreitung von Raubkopien einzudämmen. Ergänzend verlangen viele Softwarehersteller, das geltende Urheberrechts zu verschärfen. Im direkten Widerspruch zu diesen Forderungen steht dagegen das Handeln einzelner Softwarehersteller, die auf den Einsatz wirksamer technischer Schutzmaßnahmen verzichten und damit die Verbreitung ihrer Software als Raubkopie zulassen. Die Ursachen für die Verletzung des Urheberrechts sind daher sowohl im Verhalten der Softwarekonsumenten als auch der Softwarehersteller zu suchen, da erstgenannte Raubkopien verwenden und letztere dies zulassen. Im Mittelpunkt der instutioneökonomischen Analyse steht zum einen die Darstellung der für den Regelmissbrauch verantwortlichen Ursachen bzw. Anreize bei Softwarekonsumenten und Softwareherstellern. Zum anderen werden Lösungen zur Verbesserung der Situation der Softwarehersteller identifiziert. Es wird belegt, dass es in der Softwarebranche für die Unternehmen um viel mehr geht, als „nur“ um den Schutz ihres Eigentums durch Verhinderung der Verbreitung und Verwendung von Raubkopien. Eng verknüpft mit Software sind typischerweise Netzwerkeffekte und Kompatibilitätsstandards, die den Softwareherstellern Aussichten auf große Gewinne versprechen, aber auch ein hohes Risiko des Scheiterns beinhalten, sodass die Eigentumsproblematik nicht isoliert von der Marktsituation betrachtet werden kann. Die Softwarehersteller müssen einerseits ihr Eigentum vor Softwarepiraten schützen und sich andererseits durch die Wahl geeigneter Wettbewerbsstrategien entsprechende Wettbewerbsvorteile sichern.
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The Top-Dog Index: A New Measurement for the Demand Consistency of the Size Distribution in Pre-Pack Orders for a Fashion Discounter with Many Small Branches
(2008)
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Sascha Kurz
Jörg Rambau
Jörg Schlüchtermann
Rainer Wolf
- We propose the new Top-Dog-Index, a measure for the branch-dependent historic deviation of the supply data of apparel sizes from the sales data of a fashion discounter. A common approach is to estimate demand for sizes directly from the sales data. This approach may yield information for the demand for sizes if aggregated over all branches and products. However, as we will show in a real-world business case, this direct approach is in general not capable to provide information about each branchs individual demand for sizes: the supply per branch is so small that either the number of sales is statistically too small for a good estimate (early measurement) or there will be too much unsatisfied demand neglected in the sales data (late measurement). Moreover, in our real-world data we could not verify any of the demand distribution assumptions suggested in the literature. Our approach cannot estimate the demand for sizes directly. It can, however, individually measure for each branch the scarcest and the amplest sizes, aggregated over all products. This measurement can iteratively be used to adapt the size distributions in the pre-pack orders for the future. A real-world blind study shows the potential of this distribution free heuristic optimization approach: The gross yield measured in percent of gross value was almost one percentage point higher in the test-group branches than in the control-group branches.
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A Scalability Analysis of Grid allocation Mechanisms
(2008)
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Michael Reinicke
Werner Streitberger
Torsten Eymann
- This article examines the broker´s behavior with regard to a varying number of participating nodes and shows that incremental losses have to be accepted in central resource allocation when introducing new nodes.