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Überlegungen und Konzepte eines Produktivitätsindexes für Krankenhäuser
(2011)
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Cornelius P. Tillmann
Ricarda B. Bouncken
- Neben dem moralischen Zwang aus dem Gebot der Menschlichkeit erleben die Dienstleister des Gesundheitsbereiches eine weitere Notwendigkeit der Sicherung hoher Qualität und Produktivität. Geöffnete Märkte, sich wandelnde Rahmenbedingungen wie ein entgeltorientiertes Vergütungssystem und sich dadurch verändernde Marktdynamiken erhöhen den Druck, unter dem Diktat sinkenden Kosten eine gleichbleibende, ja sogar steigende Qualität der medizinischen Versorgung sicherzustellen. Der Produktivität kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Doch nicht die Steigerung eben dieser soll Thema sein; Ziel dieser Abfassung ist vielmehr, eine Einordnung und einen Überblick über Konzepte zur Messung der Produktivität im Krankenhaus zu geben. Dabei wird auf die Herleitung zur Bildung eines Produktivitätsindexes hingearbeitet. Dieser muss sowohl weiche als auch harte Faktoren medizinischer Dienstleistungen erfassen. Das dabei erarbeitete Konzept wird diesem Anspruch insofern gerecht, als dass ein Ansatz formuliert wird, der in der Lage ist, auf theoretische Weise Qualität und Produktivität im Krankenhaus zu operationalisieren und damit mess- und vergleichbar zu machen. Denn erst, wenn Prozesse messbar sind, können sie, z.B. durch ein in- bzw. externes Benchmarking, verglichen werden. Dazu werden Kennzahlen entwickelt, die in einem entsprechenden Index zusammengefasst werden und damit in der Lage sind, umfassend über Qualität und Produktivität eines Prozesses im Krankenhaus Auskunft zu geben. Des Weiteren werden Limitationen des Modells aufgezeigt und Ideen und Ansätze, die der Weiterentwicklung des Konzeptes dienen, diskutiert.
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Zur Problematik generationengerechten Verhaltens aus Sicht der Neuen Politischen Ökonomik am Beispiel der gesetzlichen Krankenversicherung
(2008)
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Florian Dominick
- In den letzten Jahren hat sich in Deutschland die gesellschaftspolitische Diskussion über die Finanzierbarkeit der Sozialversicherungssysteme zunehmend verschärft. Der Autor stellte sich in Hinblick auf die Finanzierungsprobleme für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) daher die Forschungsfrage, ob in einer marktwirtschaftlichen Ordnung Generationengerechtigkeit umgesetzt wird bzw. wer von ihrer Umsetzung einen Nutzen hat. Zunächst wird auf Grundlage der Theorie der Neuen Politischen Ökonomik betrachtet, ob und in welchem Maße das aktuelle System der gesetzlichen Krankenversicherung generationenungerecht ist. Dann blickt der Verfasser auf finanziell gerechtere Alternativen und untersucht dabei das "Bayreuther Versichertenmodell". Wenn das Alternativkonzept nachweisbar generationengerechter ist als der Status quo, folgt unmittelbar die Anschlussfrage, warum kein Systemwechsel von der aktuellen GKV hin zu einem generationengerechteren Modell erfolgt.
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Zum Aktivitätsniveau empirischer Forschung in der Wirtschaftsinformatik – Erklärungsansatz und Handlungsoptionen
(2001)
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Armin Heinzl
- Die empirische Forschung führt in der Wirtschaftsinformatik ein Nischendasein.
Der vorliegende Beitrag entwickelt unter partieller Bezugnahme auf Wossidlos
Thesen und Einwendungen zur empirischen Theorie der Unternehmung einen
weitergehenden, zusammenhängenden Erklärungsansatz und versucht Möglichkeiten
aufzuzeigen, das niedrige Aktivitätsniveau empirischer Forschung zu
überwinden. Es wird argumentiert, dass die Etablierung eines empirischen Paradigmas eine sinnvolle Ergänzung des in der Wirtschaftsinformatik vorherrschenden konstruktiven Pardigmas darstellt.
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Zeitarbeit in Industrieunternehmen: Ergebnisbericht einer Unternehmensbefragung
(2012)
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Christian Lehmann
Janin Gantz
Christian Eichel
- Zeitarbeit ist nicht gleich Zeitarbeit, sondern kann nach der Qualifikation der Zeitarbeitnehmer in drei Segmente zerlegt werden. Waren früher die Senkung der Kosten und der Einsatz von Helfern charakteristisch für dieses Flexibilisierungsinstrument, sind es mittlerweile ein flexibler Personaleinsatz und die Auslagerung von Personalfunktionen. Dabei werden sowohl Helfer wie auch Fachkräfte und Spezialisten eingesetzt. Der Beitrag ist Ergebnis einer Befragung von Industrieunternehmen und beleuchtet Merkmale und Motive der Zeitarbeitsnutzung in der Industrie sowie deren Risiken und ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg.
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Wettbewerbliche Ordnung als fragiles System. Systemtheoretische Überlegungen zum Ansatz Friedrich August von Hayeks
(2012)
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Jörg Dötsch
- Ausgehend vom Ansatz Friedrich August von Hayeks behandelt die Arbeit systemtheoretisch konsistent das Phänomen wettbewerblicher Ordnung als ein fragiles System. Dazu wird im Rahmen der Postulate von methodologischem Individualismus, Selbstorganisation und Wettbewerb als Organisationsprinzip ein genauer Emergenzbegriff und damit eine klare Definition der Grenzen des Marktsystems erarbeitet. Markt(ordnung) im engeren Sinne und Gesellschaft werden mit Fokus auf das ökonomische Kernproblem als eigene Phänomenbereiche unterschieden und die Rolle des Individuellen in diesem Spannungsfeld neu bestimmt.
Auf einen kritisch reflektierten Bezugsrahmen systemtheoretischer Ansätze gestützt werden die von Hayek postulierten Eigenschaften wettbewerblicher Ordnung in einem Hybridmodell konsequent aufeinander bezogener Begriffe zusammengeführt. Dies bildet eine feinkörnige Begriffsgrundlage für weiterführende Abstraktionen, Differenzierungen und notwendige Einschränkungen in Hinsicht auf das Problem der Fragilität.
Innerhalb dieses Rahmens werden die systemtheoretisch relevanten Aspekte der Komplexität, der Prozesse der (Binnen-)Differenzierung, der Problemorientiertheit sowie der Phänomene von Organisation, Struktur, Selbstreferenz und Homöostase erarbeitet.
Die Arbeit zeigt, dass die operationale Geschlossenheit des Marktsystems in Verbindung mit seiner Koppelung an die Kategorie individuellen Nutzens dazu führen kann, dass sich das System selbst in fragile Zustände steuert.
Innerhalb des Systems besteht die Tendenz, dass Wettbewerb als Komplexität wahrgenommen und daher abgebaut wird. Systemtheoretisch verfügt das Marktsystem endogen über keine Mittel, seine Wettbewerblichkeit zu stabilisieren. Vielmehr scheint Wettbewerb, wiedergegeben im systemtheoretischen Paradigma von Organisation und Struktur, selbst ein ‚Strukturproblem’ zu sein. Die Fragilität des Systems reproduziert sich in diesem Modell selbst.
Außerhalb des Systems werden durch die Lösung neue Probleme erzeugt. Indem das Marktsystem operational geschlossen Knappheit produziert ist es für kritische umweltliche Konstellationen blind und kann diese nicht im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten bewältigen. Die Existenz des Marktsystems scheint insofern eine unwahrscheinliche Form funktionaler Kohärenz.
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Vertrauensbildende Maßnahmen in Grid-Ökonomien
(2007)
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Thomas Reichmann
- Mit zunehmender Verbreitung von Grid-Infrastrukturen in Unternehmen gewinnt die Frage nach Vertrauen immer mehr an Bedeutung. In einer offenen, heterogenen, sich ständig verändernden Umgebung, wie z.B. der Grid-Ökonomie ist hundertprozentige Sicherheit nicht zu gewährleisten; aus diesem Grund ist Vertrauen in den Handelspartner notwendig. Ziel dieser Arbeit ist es, bereits bestehende vertrauensbildende Maßnahmen aus dem Bereich der Informationsökonomie bezüglich ihrer Übertragbarkeit auf GridÖkonomien kritisch zu analysieren. Dabei sollen ausgewählte Instrumente zur Überwindung von Unsicherheit durch Informationsbereitstellung vorgestellt und diese jeweils anschließend auf ihre Anwendbarkeit in Grid-Ökonomien untersucht werden.
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Towards the Governance of Open Distributed Grids - A Case Study in Wireless Mobile Grids
(2011)
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Tina Balke
- New networking technologies such as wireless mobile grids and peer-to-peer middleware are examples of a growing class of open distributed systems whose strength is the absence of a central controlling instance and which function through the cooperation of autonomous entities that voluntarily commit resources to a common pool. The social dilemma in such systems is that it is advantageous for rational users to access the common pool resources without making any commitment of their own. This is commonly known as “free-riding”. However, if a substantial number of users followed this selfish strategy, the system itself would fail, depriving all users of its benefits. In this dissertation, we demonstrate how governance decisions can induce cooperation in such systems and how normative frameworks in combination with multi-agent system simulations can be successfully employed to analyse their effects, even at an early development stage. We show that our approach is not only practical and powerful, but also easily accessible. We demonstrate its functionality by implementing a prototype to explore the impact of enforcement mechanisms on wireless mobile grids, a concept which has been proposed to address the energy issues arising in the next generation of mobile phones and the networks that connect them. We also infer lessons from this example for open distributed systems in general. Simulation experiments quantify the benefits of enforcement mechanisms for wireless mobile grids. We analyse these results with respect to the costs of enforcement as well as further criteria that reflect the interests of the multiple stakeholders in the system. We conclude with some observations on how the lessons learned from both process and outcomes may be applicable to the broader context of open distributed systems. In particular, we highlight (i) the use of simulation using intelligent agents and a normative framework as a means for in silico exploration of complex systems for both business and technological objectives, and (ii) the insight offered into a range of enforcement mechanisms and a better understanding of the conditions and constraints under which they are applicable.
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Theoretical and Computational Basis for Economical Ressource Allocation in Application Layer Networks -Annual Report Year 1
(2005)
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Torsten Eymann
Michael Reinicke
Werner Streitberger
Björn Schnizler
Daniel Veit
Felix Freitag
Isaac Chao
Pablo Chacin
Dirk Neumann
- This paper identifies and defines suitable market mechanisms for Application Layer Networks (ALNs). On basis of the structured Market Engineering process, the work comprises the identification of requirements which adequate market mechanisms for ALNs have to fulfill. Subsequently, two mechanisms for each, the centralized and the decentralized case are described in this document.5
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Theoretical and Computational Basis for CATNETS - Annual Report Year 2
(2006)
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Torsten Eymann
Werner Streitberger
Daniel Veit
Georg Buss
Björn Schnizler
Dirk Neumann
- In this work the self-organising potential of the CATNETS allocation mechanism is described to provide a more comprehensive view on the research done in this project. The formal description of either the centralised and decentralised approach is presented. Furthermore the agents’ bidding model is described and a comprehensive overview on how the catallactic mechanism is incorporated into the middleware and simulator environments is given.
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Theoretical and Computation Basis for CATNETS - Annual Report Year 3
(2007)
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Daniel Veit
Georg Buss
Björn Schnizler
Dirk Neumann
Werner Streitberger
Torsten Eymann
- In this document the developments in defining the computational and theoretical framework for economical resource allocation are described. Accordingly the formal specification of the market mechanisms, bidding strategies of the involved agents and the integration of the market mechanisms into the simulator were refined.