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- Forschungsinstitut Musiktheater (FIMT) (22)
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Zur so genannten gegengeschlechtlichen Besetzungspraxis. Nebst einer Besprechung der aktuellen Publikationen von Knaus sowie Beghelli und Talmelli
(2012)
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Saskia Maria Woyke
- Das Thema der Singstimmen beschäftigt die Musikwissenschaft spätestens seit dem so genannten "performative turn" der Geisteswissenschaften vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten intensiver denn je. Positiverweise aber verlagert sich das Interesse auf die Stimmen, die Vokalprofile selbst, in Verbindung mit den Rollenprofilen, ebenso wie auf die Frage der Geschlechterbilder, die in ihnen übertragen werden, statt in vornehmlich biographisch orientierten Angaben über die Sängerinnen und Sänger zu verharren. Diese eher späte Entwicklung hat mit der Schwierigkeit der allgemeinen wie wissenschaftlichen Beschreibung einer aufgezeichneten oder gar verklungenen Stimme zu tun. Gleichzeitig sind die Geschlechterdiskurse im Umfeld der Stimmaufführungen verschiedener Epochen, Jahrzehnte und Orte, jedenfalls bis ca. 1750 trotz bemerkenswerter Ansätze seitens der Geschlechterforschung noch nicht gänzlich aufgearbeitet, was zur Folge hat, dass die Stimmforschung, die die Kategorie des Geschlechts einbeziehen will, hier oft nicht nur mit einer, sondern zwei nahezu Unbekannten operieren muss. Eine Aufzählung der entsprechenden neuesten Literatur zum Thema wird im Folgenden unterlassen, würde sie doch den Raum überschreiten oder aber als exemplarische Auswahl Wertvolles auslassen.
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Thematic Unity Across a Video Game Series
(2011)
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Jason Brame
- Composer Koji Kondo’s music for both Super Mario Bros. (Nintendo, 1984) and The Legend of Zelda (Nintendo, 1986) is among the most recognized video game music ever written. Through the use of motivic and prolongational analysis, this article demonstrates how Kondo created a unity across the entire Zelda franchise, while making each game’s score unique by examining one musical element, the overworld theme, from each of the main entries in the Zelda series. Schenkerian analysis is used to identify structural and motivic relationships between the various themes. This article concludes with an examination of semiotic implications of this analysis and its impact on other aspects of the Zelda series and game music analysis as a whole.
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The Watermill Center. A Laboratory for Performance. Robert Wilson's Legacy, hrg. von José Enrique Macián, Sue Jane Stoker und Jörn Weisbrodt, Stuttgart: Daco 2012.
(2012)
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Ulrike Hartung
- Robert Wilson ist ein Theaterkünstler, der etwas geschafft hat, was eine Seltenheit in der Welt des Theaters ist: Er ist – und das lässt sich ohne Übertreibung konstatieren – ein internationaler Superstar, der nicht nur weltweit bekannt ist, sondern der es darüber hinaus vermag, sowohl eine breite Masse an Theaterpublikum zu bedienen als auch ein ebenso weites Feld an wissenschaftlicher Diskussion anzuregen. Wer es sich als Intendant finanziell erlauben kann, Robert Wilson und sein Team – keine seiner Arbeiten wäre denkbar ohne die Unterstützung seiner ihm treu ergebenen Mitarbeiter – für eine Produktion oder auch nur ein Gastspiel zu engagieren, kann davon ausgehen, dass er, zumindest was diese Vorstellungsabende angeht, keine Probleme mit der Auslastung haben wird. [...]
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Strawinskys Transformation des Urbanen.
(2010)
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Monika Woitas
- Nach 1900 kommt es durch Technisierung und Urbanisierung des Lebens zu einem tief greifenden Wandel der Wahrnehmung: multi-perspektivische und fragmentarisierte Sinneseindrücke entziehen sich jeglicher Linearität; Raum und Zeit werden durch neue Verkehrsmittel und Medien wie den Film anders erfahrbar, Rhythmus und Klang der Maschinen avancieren zu Schrittmachern der Moderne. In den Bühnenwerken Igor Strawinskys erscheinen diese Erfahrungen in kompositorische und szenische Strukturen transformiert: Musik ist nicht mehr nur Klang, sondern immer auch motorische Aktion; Konstruktion und Montage lösen organische Gestaltungsprinzipien der Musik ab; Motive und Themen folgen nicht mehr aufeinander, sondern werden zu komplexen Klangbildern vernetzt. Der vorliegende Beitrag geht den Varianten dieser Transformation des Urbanen von Petruschka (1911) über Le Sacre du Printemps (1913) und Les Noces (1914-23) bis zu Histoire du Soldat (1918) nach und eröffnet damit einen neuen Blick auf scheinbar Bekanntes.
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Silent Sound Art: Performing the Unheard
(2012)
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Elen Flügge
- This article is a reflection on silent sound art, exemplified here by the works of Peter Ablinger and Akio Suzuki, in the context of a partially historical con-sideration of the participatory subject in Installation Art, with a primary focus on artistic movements and selected works from the late 1950s to the early 1970s by John Cage, George Brecht, and La Monte Young.
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Richard Wagner, Louis de Fourcaud, and a Path for French Opera in the 1880s
(2012)
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Marie-Hélène Benoit-Otis
- In a much-quoted interview with Richard Wagner conducted by the French critic Louis de Fourcaud in 1879, and published in different versions in 1880, 1884, and 1886, the composer allegedly advised the French to write operas drawing on their own legendary sources. Contemporary works such as d’Indy’s Fervaal, Chausson’s Le Roi Arthus, and Massenet’s Esclarmonde suggest that Fourcaud’s interview did indeed have a profound impact on the Wagnerian movement in France. However, a close examination of the sources reveals that his text owes much less to Wagner than scholars have previously assumed: in fact, evidence suggests that the most important part of the interview (that is, the advice to French composers) was added by Fourcaud himself after Wagner’s death.
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Rapporti tra opera e fruitore nelle origini dell’installazione sonora (1900–1966)
(2012)
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Giacomo Albert
- One feature that defines sound installation as a genre is the participation of the user. Upon entering the space of a work, the user assumes an active role. Thereby the work takes on a theatrical and formative dimension: an art initially defined through space reveals its temporality. This essay analyzes the theatrical dimension, that is, the "modal structure," of works up to 1967, the first period of the sound installation genre. Both interactive and non-interactive works are considered. The analysis shows various models of theatricality for the first years of the genre, during which a diversity of origins and genealogy is reflected. What is common to these experiments is that they seek to involve the viewers, a strategy whose roots lie in the aesthetics and experiments of the first half of the twentieth century, but which since 1955 has become conspicuous.
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Playing the Tune: Video Game Music, Gamers, and Genre
(2011)
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Tim Summers
- This article proposes a particular approach to video game music by advocating a genre-based enquiry. Two generic levels are active in video game music: “interactive genre” (the type of game/interactive mechanism) and “environmental genre” (the “setting” of the game). The interaction between these levels produces the game’s music. By examining games within the same interactive genre, even if the environmental genre is markedly different, we can begin to uncover similar concerns, functions and methodologies of game music. Three interactive genres are briefly examined (survival horror games, strategy games, fighting games), in order to demonstrate how musicalstrategic similarities can be seen to weave through game genres.
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Michael Haverkamp, Synästhetisches Design. Kreative Produktentwicklung für alle Sinne, München, Wien: Hanser 2009
(2012)
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Stefan Strötgen
- Angesichts des Titels mag eine Vorstellung dieses Buches hier zunächst etwas deplatziert anmuten, scheint es doch vor allem für Produktdesigner verfasst zu sein. Tatsächlich ist dies auch die primäre Zielgruppe der Publikation von Haverkamp, der selbst Ingenieur und im Automobildesign der Ford-Werke in Köln tätig ist. Die Relevanz für den Fachbereich Musik und Performance, der Musik als Teil einer mit allen Sinnen erlebten Welt betrachtet, erschließt sich jedoch recht schnell angesichts des erklärten und recht ambitionierten Ziels, "alle Möglichkeiten der Verknüpfung von Sinnesempfindungen zusammenzustellen".
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Malte Friedrich, Urbane Klänge. Popmusik und Imagination der Stadt, Bielefeld: Transcript 2010
(2011)
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Dominic Larue
- Rezension zu: Malte Friedrich, Urbane Klänge. Popmusik und Imagination der Stadt, Bielefeld: Transcript 2010